Stress Management

Kennst du die wohltuende Müdigkeit, die sich bei dir einstellt, wenn du tagsüber körperlich gearbeitet hast? Wie anders fühlt es sich hingegen an, wenn du am Abend ausgelaugt bist, weil du tagsüber von einer Pflicht zur anderen gehetzt bist? Am liebsten würdest du den Kopf unter die Bettdecke stecken und nichts mehr sehen und hören. Doch verstecken bringt nichts. In Zeiten großer psychischer und physischer Belastungen hilft nur ein gut durchdachtes Stress Management.

 

Vier Gründe warum Stress Management so wichtig ist

 

Um erfolgreich gegen Stress vorzugehen ist es erforderlich die Stress auslösenden Faktoren genau zu kennen und dann auch zu wissen was dagegen zu tun ist und zu guter letzt das Wissen auch anzuwenden.

Menschen, die unter Stress leiden ziehen sich gerne zurück und verkriechen sich, was bis hin zur sozialen Isolation führen kann. Doch verstecken ist blöd und verstärkt den Stress nur. Jetzt ist es wichtig ein wirkungsvolles Stress Management zu betreiben.

 

1. Stressquellen identifizieren

Welche Stressauslöser (Stressoren) können dir begegnen?

 

⟣ Äussere Stressoren

wie Lärm, Kälte, Hitze, Krankheit, Schulden, Sorgen, Kritik

⟣ Innere Stressauslöser

hier sind zu hohe Ansprüche, Perfektionismus und unerfüllte Erwartungen zu nennen.

⟣ soziale Stressoren

hierzu zählt Einsamkeit, Mobbing, belastende Arbeitszeiten (Schichtarbeit)

 

2. ein gutes Mindset

Jeder geht mit Stress unterschiedlich um. Dies zeigt deutlich, daß nicht das Ereignis den Stress auslöst, vielmehr ist es die individuelle Reaktion darauf. Es ist ausschlaggebend wie du eine Situation bewertest. Nur alleine durch deine Bewertung wird eine Situation zu einem Ereignis das Stress auslöst oder nicht. Die Reaktion auf eine als stressig empfundene Situation kann sich körperlich als auch geistig-seelisch bemerkbar machen.

Die Wichtigkeit eines guten Mindset kann kaum überschätzt werden. Deine Einstellung, wie du denkst, fühlst und handelst ist einerseits durch Erfahrungen geprägt, du hast jedoch auch die freie Wahl dies alles jederzeit zu verändern. Darin liegt dann auch deine Stärke und deine Macht, stressige Situationen mit Gelassenheit zu begegnen.

Wichtige Eckpunkte um Stress nicht aufkommen zu lassen

  • kein Perfektionismus mehr
  • denke positiv, das Glas ist halb voll und nicht halb leer
  • lerne nein sagen
  • möglichst wenig Kompromisse eingehen
  • sei dankbar für alles

 

3. bewege dich ausreichend

Körperliche Aktivität ist für viele das letzte was sie in stressigen Situationen tun möchten. Doch Bewegung trägt enorm zum Stressabbau bei. Bewegung setzt Endorphine und weitere Glückshormone frei, die dir gute Gefühle geben. Bewegung sorgt dafür, daß du positiver gestimmt und besser gelaunt durch dein Leben gehst.

Ideal wäre es, wenn du ein täglich Bewegungsprogramm von etwa 30 Minuten absolvieren könntest. Ist dies nicht möglich, so baue zumindest kleine „Bewegungen“ in deinen Alltag ein.

  • Treppe statt Fahrstuhl
  • Fahrrad statt Auto
  • Auto nicht direkt vor der Haustüre parken
  • vermeide langes Sitzen, steh immer wieder auf und recke und stecke dich
  • mache Umwege zur Arbeit, um einzukaufen um Besuche zu machen
  • tanze einfach so in der Wohnung herum
  • lass dir noch mehr einfallen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

4. nimm dir Zeit zur Entspannung

Es tut dir und deiner Seele so gut, wenn du dir jeden Tag einen kleinen Auszeit gönnst. In dieser Zeit lässt du dich durch nichts stören. Dein Geist, Seele und dein Körper kommen zur Ruhe und können wieder Energie tanken. Stress, wenn er missachtet wird endet unweigerlich im Ausgebranntsein, dem Burnout.

Auszeiten sind kein Luxus, sondern vielmehr eine Notwendigkeit.

  • gönne dir jeden Tag eine Auszeit, Telefon aus und Klingel abstellen. In dieser Zeit tust du nur etwas für dich, lesen, die Sterne anschauen, die Wolken am Himmel verfolgen, Vogelgezwitscher bewusst wahrnehmen, Musik hören, einEntspannungsbad ecc.
  • geniesse jeden Tag bewusst etwas, sei es die Blumen wahrzunehmen, deren Geruch einzuatmen oder die Freude eigene Socken zu stricken. Wende Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen an.
  • dein Sinn für Humor und speziell die Kunst über dich selber zu lachen ist eine wertvolle Hilfe dem Stress zu begegnen .

So kann aktives Stress Management aussehen

Stress managen

Achtsamkeit, der Schlüssel zur Entschleunigung

 

„Achtsam ist der Mensch, der mit seinem Denken bei dem ist, was er tut“, so der Benediktinermönch Anselm Grün. Achtsamkeit heisst also im Augenblick leben. Wer im Augenblick lebt ist gelassener und Stress haben kaum eine Chance bei ihm. Denn was ist Stress auch anderes als eine Projektion in die Zukunft. Was wird sein, wenn …?

Es gilt die Achtsamkeit zu entdecken. Wie wäre es, wenn du Rituale der Achtsamkeit in dein Leben einführst?

Ein solches Ritual könnte sein, dass du morgens, gleich nach dem aufstehen dich selber in den Arm nimmst und den neuen Tag begrüsst.

Ja, nimm dich in den Arm und wünsche dir einen schönen Tag. heisse den neuen Tag freudig willkommen und freue dich auf ihn. Du wirst sehen, welch große Veränderung diese kleine Übung bewirken kann.

Verstecken brauchst du dich nicht mehr. Atme Vertrauen ein, lebe im Augenblick und du wirst ent-stresst und voller Zuversicht deine Aufgaben meistern.

zum träumen und entspannen

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Stress Management was meinst du dazu. Ich freue mich deine Meinung und Erfahrung zu lesen.

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