Stress erkennen

Viele Menschen fühlen sich im Dauerstress. Doch was ist Stress und wie macht er sich bemerkbar? Wann ist die Zeit gekommen um die Reißleine zu ziehen? Wie kannst du Stress erkennen?

Das sind Fragen, die wohl jeden Menschen schon einmal beschäftigt haben.

 

 

So kannst Du Stress erkennen

 

Jede vierte Frühverrentung ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, gibt die Deutsche Rentenversicherung bekannt. Stress spielt wohl in so gut wie allen diesen Fällen eine bedeutende Rolle.

Doch was ist Stress und wie macht er sich bemerkbar? Wie kannst du erkennen, ob Du unter Stress leidest?

 

Was ist Stress

 

Stress ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Es liegt alleine an uns, was wir daraus machen und wie wir ihn bewerten. Es liegt auch an uns, wie wachsam und aufmerksam wir uns selbst gegenüber sind und den Stress erkennen.

Stress ist eine Reaktion auf Überforderung, diese kann physischer oder psychischer Art sein. Es ist ein Zustand höchster Anspannung, der positiv genutzt werden kann (Eustress) oder belastend und krankmachend (Distress) wirken kann.

Stress

Eustress oder positiver Stress beschreibt eine kurze Zeit der Anspannung, auf die Entspannung folgt.

Distress oder negativer Stress beschreibt eine dauerhafte Anspannung auf die meist keine oder nur unzureichende Entspannung folgt.

Neutraler Stress erlebst Du, wenn du gefordert wirst, jedoch weder angespornt wirst (Eustress) noch belastet es Dich (Distress).

Damit Stress entstehen kann müssen Stressoren auf uns einwirken und uns belasten. Wir sprechen von Distress, also dem Stress, der uns körperlich und seelisch belastet.

 

Stressoren können sein

Lärm, Gestank, Hitze, Kälte

• Krankheit, Todesfälle

• Streit und Zank, Neid

• Angst, Existenzangst, Kummer uns Sorgen

• Überforderung oder Unterforderung

• Einsamkeit

Stress ist überall, selbst im Urlaub oder an den freien Wochenenden fühlen wir uns gehetzt und absolvieren oft ein Mammutprogramm an Aktivitäten. Wir vergessen ganz dabei zu entspannen.

Körperlich, geistig Symptome

• immer wieder kehrende Kopfschmerzen

• Herz- Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Tinnitus, Herzrasen, Bluthochdruck, Atembeschwerden

• Rücken-Nacken-Gelenk und Gliederschmerzen

• Gereiztheit, Aggression, Depressionen, Nägelkauen, Zähneknirschen

• Magen-Darmleiden wie Durchfall oder Verstopfung, Sodbrennen, Blasenerkrankungen

• Müdigkeit, Denkblokaden, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Wortfindungsprobleme

• Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung

• unkontrollierte Zuckungen

• Allergien und Hautprobleme

• sexuelle Probleme

 

Psychische Symptome

• die Unfähigkeit geistig abzuschalten

• Du fühlst dich wie im Hamsterrad, fremdbestimmt, überfordert

• innerliche Unruhe, Unzufriedenheit, Lustlosigkeit

• ängstlich sein, Du ärgerst dich über Dich selbst, bist wütend auf Dich

• deprimiert sein, an den eigenen Fähigkeiten zweifeln, die Angst nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein

Produktives Nichtstun

Stress erkennen Ruhe

Stress kommt auf leisen Sohlen

 

Natürlich macht die Überbelastung Dich nicht von Heute auf Morgen krank. Und genau das ist das Gefährliche an der ganzen Sache.

Zuerst sind es ganz unspezifische Nacktverspannungen, irgendwann merkst Du, daß Deine Stimmung im Keller ist. Es fällt Dir auf, daß Du früher stärkere Nerven hattest usw. Ein unspezifisches Symptom gesellt sich zum anderen und so wirst Du langsam immer weniger leistungsfähig und verlierst immer mehr die Freude am Leben.

Kämen diese Veränderungen alle auf einmal, Du würdest sofort zum Arzt gehen und wärst dir über die Schwere Deines Unwohlseins genau bewusst. So aber gewöhnst Du Dich ganz langsam daran, Dich unwohl zu fühlen, nicht auf der Höhe Deiner geistigen und körperlichen Kraft zu sein. Du siehst diesen Zustand als normal an oder denkst gar, das müsse so sein.

 

Es liegt in deiner Hand wie Du auf Überbelastung reagierst

 

Sei wachsam und gehe liebevoll mit Deinem Körper um.

Unwohlsein will ernst genommen sein. Frage Dich stets warum es Dir nicht gut geht und unternehme geeignete Schritte, damit Dir keine Überbelastung etwas anhaben kann.

Am besten ist wie immer die Prävention. Hier findest Du ganz hervorragende Tipp`s wie Du präventiv gegen Stress vorgehen kannst.

 

Der Volksmund sagt so schön

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät.

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Stress erkennen, berichte gerne Deine Erfahrungen zu diesem Thema.

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