Lärm macht krank

Lärm bedeutet Stress pur. Fast jeder Zweite fühlt sich in Deutschland von Lärm belästigt. Viele denken auch, dass man sich an Lärm gewöhnen kann, was jedoch ein fataler Irrtum ist. Lärm macht krank, selbst wenn Du denkst es macht Dir nichts aus permanent einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt zu sein.

 

 

Stille, das moderne Luxusgut

 

Lärm durch Auto`s, Flugzeuge und Schienenverkehr. Keiner scheint ihm entgegen zu können. Rund 5 Millionen Arbeitnehmer sind am Arbeitsplatz erhöhter Lärmbelästigung ausgesetzt. Jugendliche schädigen ihr Gehör und ihre Gesundheit durch zu laute Musik.

Es gibt kaum mehr Pausen, in denen unser Gehör Ruhe tanken kann. Und – an Lärm kann man sich nicht gewöhnen, selbst wenn er nicht mehr als störend wahrgenommen wird.

Lärm gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Denn Lärm verursacht in unserem Körper Stress, was eine erhöhte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol zur Folge hat. Laut Schätzungen sollen etwa 4000 Herzinfarkte in Deutschland auf Strassenlärm zurückzuführen sein.

Depressionen, Aggressivität und Unkonzentriertheit können ebenfalls Folgen von Dauerlärm sein. Und natürlich Hörschädigungen, die das Leben erheblich beeinträchtigen.

Vor allem bei Kindern werden Konzentrationsmangel, Lese- und Lernschwäche auf Lärm zurückgeführt.

Ist Stille wirklich das moderne Luxusgut? Ist es schwierig geworden Stille zu erleben?

 

So schützt Du Dich vor schädigendem Lärm

 

Klar kannst Du den Strassenverkehr nicht umleiten oder die Schienen verlegen. Bist Du solch einer Lärmbelästigung ausgesetzt, dann wird es umso wichtiger Dein privates Umfeld ruhig zu halten.

Pausen von Lärm und Krach sind unabdingbar, um Dein Gehör und Deine Gesundheit zu schonen und zu erhalten.

 

3 wertvolle Tipps Dein Gehör zu schonen

• 1. Gönne dir und Deinen Ohren immer wieder Pausen. Beschalle Dich nicht fortwährend mit lauter Musik. Lass das Radio zu Hause oder im Auto hin und wieder aus, oder stell es zumindest leiser

• 2. Suche immer wieder Gegenden auf, in denen Du nicht dauerndem Krach ausgesetzt bist. Es muss nicht der große Ausflug ins Grüne sein. Vielleicht ist ein Park in Deiner Nähe, in dem Du weitgehendste vom Lärm abgeschirmt bist, oder ein Waldspaziergang, es kann aber auch der Gang in die Kirche sein

• 3. Scheue Dich nicht einen Gehörschutz zu tragen, wenn die Situation es erfordert

 

Lärm macht krank ist leider noch nicht im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen. Anders als bei Abgasen, sind die meisten davon überzeugt, dass man sich mit Lärm arrangieren kann, und genau dies ist falsch. Lärm macht krank, ob Du Dir dessen bewusst bist oder nicht. Gleichgültig, ob Du den Lärm subjektiv als störend empfindest oder nicht.

 

Psst, sei mal leise!

Lärm macht krank

Lärm macht krank-mach was dagegen

Gönn Dir diese Entspannungsmusik und geniesse sie. Auch so machst Du aktiv etwas gegen Lärm.

Entspannende Musik gegen Lärmstress

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Lärm macht krank. Hast du noch weitere Tipps wie aktive Lärmprävention aussehen kann? Ich freue mich wenn Du mir Deine Erfahrungen mitteilst.

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