Gelassenheit, Frau relaxt, Hut im Gesicht

Gelassenheit

Gelassenheit ist eines der wichtigsten Charaktermerkmale, die ein nicht gestresster Mensch perfekt beherrscht.

Ganze Bücherregale sind diesem Thema gewidmet, Filme haben sich diesem Thema verschrieben, Workshop`s werden gehalten und Volkshochschulen lehren von der Kunst der Gelassenheit.

 

5 starke Argumente für mehr Gelassenheit

 

Ich zeige Dir in 5 einfachen Schritten, wie Du zu mehr Gelassenheit gelangst und wie sie Dich wirklich frei macht.

1. Lasse die Gedanken ziehen

„Wie man nicht wehren kann, daß einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, daß sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, daß sie in uns einwurzeln. “            

Martin Luther

 

Es ist Übung

Immer wenn Du in Gedanken an etwas festhältst, nimm einen tiefen Atemzug und lass die Gedanken wie Wolken am Himmel vorüberziehen.

Ganz locker und gelöst, lass sie ziehen. Stell Dir die Gedanken als luftig leichte Wolken vor, visualisiere sie.

Sieh zu, wie die Gedanken  langsam und bedächtig am Himmel vorüberziehen.

Leicht und luftig, ganz leicht und ganz luftig zieht alles Schwere davon, du kannst es spüren.

Lass sie ziehen, die Gedanken, und mit jeder Wolke die leicht und luftig vorüberzieht wirst du immer freier und freier.

Spür in Dich hinein und Du wirst loslassen und befreit sein. Fühl es, es ist da.

Diese kleine Übung wird Dir sofortige Erleichterung bringen und sorgt dafür, daß sich keine quälenden Gedanken in Deinem Hirn einnisten.

Probier es aus, Du wirst über die sofortige Wirkung überrascht sein. Du wirst Dich augenblicklich frei und gelöst fühlen.

 

2. Nimm das Leben leicht

„Meiner Ansicht nach ist das Geheimnis des Lebens die Dinge sehr, sehr leicht zu nehmen.“

Oscar Wilde

 

Leicht gesagt, nur wie schaffe ich das?

Oft sind es Verletzungen anderer die uns das Leben schwer anfühlen lassen, oder Du stehst Dir vielleicht selbst im Weg und machst Dir das Leben ohne Grund schwer.

Ich habe dir 7 wertvolle Tipps mit solchen „schweren“ Situationen umzugehen.

  1. hat mein Gegenüber wirklich mich gemeint, oder ist er nur gereizt und ich bin sein Blitzableiter?
  2. liegt ein Missverständnis vor?
  3. was kann mir schon schlimmes passieren?
  4. ich muss nicht perfekt sein.
  5. so wie es ist ist es gut.
  6. nichts ist für die Ewigkeit.
  7. jedem verzeihen und zwar alles , einschliesslich sich selber.

Es ist ganz leicht, probier`s aus. Es lohnt das Leben als Spiel zu sehen. Mal gewinnst du, mal verlierst du. Das gehört dazu und macht ein Spiel erst interessant und spannend.

 

3. Verzeihe dir und anderen

 

„Niemand kann michohne meine Erlaubnis verletzen“.

Mahatma Gandhi

 

Die Kunst des Verzeihen wird in dem Hawaiianischen Vergebungsritual Hoóponopono auf meisterhafte Weise behandelt.

Es ist so einfach zu verzeihen. Alleine schon, indem du die 4 Sätze aus dem Hoóponopono sprichst, spürst du Erleichterung und machst einen Riesenschritt in Richtung Verzeihung.

die 4 Sätze lauten:

  1. es tut mir leid
  2. ich verzeihe mir/Dir
  3. ich liebe mich/Dich
  4. Danke

Verzeihung ist ein absolutes Muss, wenn du Ruhe und Gelassenheit finden willst.

Mit jemanden oder mit sich selber im Unfrieden zu leben bedeutet:

  • Dein Herz verhärtet sich
  • Du wirst ungerecht anderen gegenüber
  • Deine Körperhaltung ist geduckt, Deine Muskulatur verhärtet
  • Du kannst unter Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Rückenschmerzen … leiden
  • Du fühlst dich nicht wohl, bist unfrei und befangen

Ein Musterbeispiel an Verzeihung zeigt uns Viktor Frank auf, der aus dem KZ das Buch „Und trotzdem ja zum Leben“ schrieb.

Liebe Leserin, lieber Leser bereite Dir eines der größten Geschenke das Du zu vergeben hast:

  • verzeihe Dir und anderen
  • liebe Dich und die Anderen
  • bedanke Dich für alles was ist.

 

4. Akzeptiere was ist

 

„Gib mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 

Mit diesem Spruch ist wohl alles schon gesagt. Kämpfe nicht gegen Windmühlenflügel. Verschwende keine wertvolle Lebenszeit in aussichtslose Unternehmungen. Bündle Deine Energie für Dinge die Du ändern kannst.

 

3 Fragen helfen Dir zu erkennen, ob Du eine Sache ändern kannst bzw. ob es sich lohnt sie zu verändern:

  1. Will ich eine Sache wirklich? Dann lohnt es sich auch ein bisschen mehr Energie darauf zu verwenden
  2. Ist der Lohn der Veränderung größer als mein Engagement?
  3. sehe ich Aussicht auf Erfolg?

Kannst Du nicht alle drei Fragen mit einem glasklaren ja beantworten, dann wird  es wohl besser sein zu akzeptieren was ist und loszulassen.

Byron Katie zeigt uns, wie wir alles in unserem Leben akzeptieren, ja sogar lieben können, und wie wir dadurch wirklich frei werden.

Ihr vielgelesenes Buch „Lieben was ist“ ist der Ratgeber für Millionen Menschen weltweit, die durch ihre Lehren an Körper, Geist und Seele gesunden konnten.

 

 

5. Entspannung für deinen Körper

 

die 4 vorherigen Punkte haben sich auf den seelisch-geistigen Aspekt bezogen. Da wir eine Einheit aus Körper & Seele & Geist sind, darf die körperliche Entspannung auf keinen Fall fehlen.

Ich beschränke mich auf 10 Punkte, wie Du auf physischer Ebene Ruhe & Entspannung in Dein Leben holst.

  1. gönne Dir regelmässige Auszeiten, ein Rendez-vouz nur mit Dir alleine, als fest eingetragener Termin in Deinem Planer
  2. gehe in die Sauna, mache Wellness
  3. mache Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Chi, Autogenes Training
  4. lese inspirierende Bücher
  5. höre gute Musik, Entspannungsmusik
  6. gestalte Dir 2-3 fernsehfreie Tage
  7. lese und höre weniger Nachrichten
  8. meditiere
  9. gehe zum Lachyoga
  10. gewöhne Dir tiefes und langsames Atmen an, besonders in Sressituationen und vor Auftritten

Suche Dir die für Dich geeignete Methode aus und mache es auch. Es ist wie bei allem, nur wenn Du es auch tust, kann es wirken.

Mach Dich stark
Deine Monika Albicker

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